Der Schulanfang bedeutet eine Zunahme der digitalen Aktivitäten, sowohl seitens der Familien als auch der Bildungseinrichtungen. Daher bedeutet der Schulanfang auch die Rückkehr der Cyberangriffe. Cyberkriminelle nutzen diese Zeitspanne, um Kampagnen zu starten, die sich an Schüler, Eltern und Lehrer richten.
Hier sind einige der häufigsten Angriffe zum Schulanfang:
- Phishing, das als Schulkommunikation getarnt ist. Sie senden häufig betrügerische E-Mails mit der Bitte, eine ausstehende Zahlung zu tätigen. Sobald die Opfer Zugriff auf die E-Mails haben, können ihre Zugangsdaten gefährdet sein.
- Eine weitere häufig verwendete Strategie sind falsche Angebote für Schulmaterial. Sie bewerben fiktive Online-Shops, um Zahlungsdaten zu erhalten, den Betrag zu kassieren und das Material erreicht die betrogenen Nutzer nie.
- Die Installation von Software auf elektronischen Geräten kann Schadsoftware enthalten, das heißt, ein bösartiges System, das Ihre Daten schädigt und im Gegenzug ein Lösegeld verlangt, um den Zugang wiederherzustellen.
- Der Mangel an Schutz in Bildungseinrichtungen stellt eine Bedrohung für das Lehrpersonal und die Schüler dar, die bei einem Cyberangriff gefährdet sein können. Daher ist eine Investition in den Cyber-Schutz im Bildungsbereich notwendig.
- Die Erstellung falscher Profile in sozialen Netzwerken, die die Identität von Mitschülern und Lehrern vortäuschen, um persönliche Informationen zu stehlen, falsche Nachrichten zu verbreiten oder Schüler zu belästigen.
Wie können wir uns vor diesen Cyberangriffen schützen?
Das Nationale Institut für Cyber-Sicherheit (INCIBE) hat in Zusammenarbeit mit der Zivilgarde eine Kampagne über gute Gewohnheiten im Internet gestartet, um diese Betrügereien zu verhindern.
- Die Nummer 017 ist aktiviert, um online über Probleme zu informieren, sodass Minderjährige mit Hilfe von INCIBE geschützt sind.
- Die Schülerinnen und Schüler über Hilfsorganisationen im Falle von Online-Angriffen informieren.
- Ohne Angst an die digitale Umgebung herantreten, um eine sichere und verantwortungsvolle Nutzung bei Minderjährigen zu fördern.
- Interesse am Nutzungsverhalten der minderjährigen Familienmitglieder mit ihren Geräten zeigen.
- Gemeinsame Nutzungsregeln festlegen und Vereinbarungen in der Familie treffen. Dies wird ihnen helfen, die Gefahren zu verstehen, die mit der Internetpräsenz verbunden sind.
- Werkzeuge wie die Parental Control nutzen, um die Nutzungszeiten zu kontrollieren.
INCIBE hat einen Leitfaden für Aktivitäten vorgestellt, um digitale Kompetenzen in den Aktionsplan für Tutorien zu integrieren. Der Leitfaden ist in die verschiedenen Klassen der Grund- und Sekundarschulen unterteilt und präsentiert effektive Maßnahmen zum Schutz von Minderjährigen vor der Gefährdung im Internet.
Die Initiativen umfassen Aktivitäten, um den Schülern sichere Gewohnheiten zum Schutz von Geräten zu zeigen:
- Passwörter nicht teilen.
- Entsperrmuster einrichten.
- Die Sicherheit von Online-Konten konfigurieren.
- Die Berechtigungen überprüfen, die sie ihren Geräten erteilt haben.
- Sie mit Fake News konfrontieren, damit sie darüber nachdenken können.
- Mit ihnen über Konzepte wie Sexting, Sextortion und andere unangemessene Inhalte sprechen.
- Ihnen helfen, die Authentizität ihrer Beziehungen in sozialen Medien zu hinterfragen.
- Diskussionen über die Nutzung von Apps führen.
Die Arbeit von INCIBE ist entscheidend für den Schutz von Bildungseinrichtungen. Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler in der digitalen Welt ist genauso wichtig wie im Unterricht. Diese Praktiken tragen dazu bei, eine Bürgergesellschaft zu schaffen, die sich der Bedrohungen im Internet bewusst ist.
