Eine aktuelle Untersuchung im Bereich Cybersicherheit hat ergeben, dass eine einfache Google-Suche zu einer gefährlichen Falle werden kann. Experten der Firma SOPHOS haben einen Fall von "SEO Poisoning" entdeckt – eine Technik, bei der Cyberkriminelle bösartige Webseiten unter die ersten Suchergebnisse platzieren.
Das auffälligste Beispiel ist die Suche nach dem Satz:
„Sind Bengalkatzen in Australien legal?“
Obwohl die Anfrage harmlos erscheint, führen die Suchergebnisse zu manipulierten Links, die auf betrügerische Webseiten umleiten, die persönliche Daten, Passwörter oder Bankinformationen stehlen wollen.
Diese schädlichen Seiten imitieren legitime Webseiten und können Malware enthalten, die als nützliche Software getarnt ist. Ziel ist es, den Nutzer dazu zu bringen, Dateien herunterzuladen oder vertrauliche Informationen einzugeben.
🔐 Wie kannst du dich schützen?
- Klicke nicht auf verdächtige Links, auch wenn sie ganz oben in den Suchergebnissen erscheinen.
- Überprüfe stets die URL, bevor du eine Webseite aufrufst.
- Gib keine persönlichen Daten auf Seiten ohne Sicherheitszertifikat (
https) ein. - Ändere deine Passwörter, wenn du glaubst, eine betrügerische Seite besucht zu haben.
Solche Angriffe werden immer häufiger und schwerer zu erkennen, daher ist es wichtig, wachsam zu bleiben und vorsichtig zu surfen.
Quelle: 20minutos